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Die 3. High-Tech Partnering Conference in Bonn

Rückblick und Resümee

Die High-Tech Partnering Conference ist eine exklusive Veranstaltung, in der junge High-Tech Unternehmen mit der Industrie zusammengebracht werden. Ziele der Technologiekonferenz sind die Anbahnung von Kunden-Lieferanten-Beziehungen, von Forschungs- und Entwicklungskooperationen, von Investitionen der Industrie in die Technologieunternehmen sowie von strategischen Kooperationen. Knapp 270 Teilnehmer tauschten sich am vergangenen Mittwoch in 330 One-to-One-Meetings, sieben themenbezogenen Workshops und angeregten Diskussionen aus.

„Innovationen sind der Motor der Wirtschaft. Junge High-Tech Unternehmen sind jedoch im Management oder auch in den Vertriebsprozessen oft noch nicht optimal aufgestellt, um die großen Potenziale ihrer Innovationen zu heben. Hier helfen neben den finanziellen Mitteln strategische Partnerschaften und Netzwerke.“, betonte Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, zu Beginn der Konferenz.

Voraussetzung für diese längerfristigen strategischen Kooperationen ist Verständnis auf beiden Seiten. Konzern-Know-how kann daher hilfreich für Gründer von Spitzentechnologieunternehmen sein. Gleichzeitig muss den jungen High-Tech-Unternehmen langfristige Flexibilität und Schnelligkeit erhalten bleiben, um Innovationen voran treiben zu können.

Auch die Synergien zwischen den Technologieunternehmen des Fonds spielen eine immer größere Rolle. So bilden diese in einzelnen Branchen alle Stationen der Value Chain ab. Besonders deutlich wird dies in der Biotechnologie. Unternehmen aus den Bereichen Plattformtechnologie über die Wirkstoffentwicklung und der Diagnostik bis hin zum Delivery-Service gehören zum Portfolio, welches insgesamt aus 262 Unternehmen aller Branchen besteht.

Neben dem Aufbau neuer Netzwerke wurden auf der Technologiekonferenz in sieben themenbezogenen Workshops Zukunftstrends und Strategien diskutiert. Jeweils 5 Unternehmen präsentierten ihre Innovation einem Expertengremium und interessierten Teilnehmern. Themen von E-Mobility oder autonomes Fahren, über die Rolle der IT in der Arbeitswelt bis hin zu Innovationen versus Copycats wurden behandelt.

Den erneuerbaren Energien und deren Innovationsdruck wurde besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Key-Note Speaker Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführer von RWE Innogy, stellte in seinem Vortrag sowie im Pressegespräch zum Thema „Cleantech“ heraus, wie essentiell Innovationen für die deutsche Energiewirtschaft sind. Um das Ziel zu erreichen, bis zum Jahr 2050 die gesamtdeutsche Stromerzeugung aus 80 % erneuerbaren Energien zu entwickeln, sei neben Innovationen außerdem ein klar definierter Aktionsplan der Bundesregierung notwendig. Derzeit stünden erneuerbare Energien ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig bezahlbaren Strom in einem stabilen Netz anbieten zu können, sei eine länderübergreifende, europäisch einheitliche Lösung gefragt.

„Die Partnerschaft mit den jungen Hightechs durch die Venture Capital Aktivitäten ist wichtig und ergänzt die Innovationsstrategie der RWE Innogy. So werden gemeinsam mit F&E- und Demoprojekten Innovationen bei RWE sinnvoll umgesetzt“, so Vahrenholt.

Oliver Stahl, CEO der Entelios AG ergänzt: „Das Ziel 80% erneuerbarer Energien bis 2050 zu erreichen ist ohne verbraucherseitige Massnahmen, also einer intelligenten Energiebedarfssteuerung (Demand Response) nicht zu erreichen. Um das Demand Response Potenzial von 8 GW allein in Industrie und Gewerbe zu heben, bedarf es der politischen Förderung sowie ein dafür angepasstes Marktdesign (u.a. im Bereich Bilanzkreismanagement).“

Mit der diesjährigen High-Tech Partnering Conference ist ein weiterer Schritt für den Erfolg neuer Technologien getätigt worden. Kooperationen zwischen Groß und Klein wurden auf den Weg gebracht. Abschließend wurden weitere Corporates aus der Industrie angekündigt, die demnächst auch öffentlichkeitswirksam vorgestellt werden.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 12 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 560,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 288,5 Mio. EUR Fonds II).

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens  – Marketing & Communications Manager
Ludwig-Erhard-Allee 2 – 53175 Bonn
Tel: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de
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