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Die whitesonic GmbH erhält sechsstellige Seed-Finanzierung des HTGF zur Entwicklung des ersten Ultraschallscanners für digitale Zahnabdrücke in der Zahnprothetik

Die computerunterstützte Planung und Fertigung (CAD/CAM) von künstlichem Zahnersatz, wie beispielsweise Kronen und Brücken, hat in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Hochauflösende Abbildungen der zu ersetzenden Zahnregionen sind dabei für die spätere Passgenauigkeit des Zahnersatzes von äußerster Wichtigkeit. Derzeit werden die Abdrücke per Silikon oder optischem Scan entnommen, wobei das Zahnfleisch vom Zahn abgespreizt werden muss, um den gesamten Zahn erfassen zu können. Bei diesen Methoden leiden oftmals die Ergebnisse, da Zahnfleisch, Blut und Speichel die Qualität des Abdruckes beeinträchtigen.

Die whitesonic GmbH, eine Ausgründung der RWTH Aachen, bietet mit einem neuartigen Ultraschallscanner eine Lösung für dieses Problem. Der Ultraschallscanner erfasst die Zahnstrukturen nicht-invasiv und strahlungsfrei auf Basis hochfrequenter Schallwellen und sorgt für einen kosteneffizienten Abformungsprozess. Auch die Zahnoberflächen unter dem Zahnfleisch können somit problemlos abgebildet werden. „Wir haben ein hochauflösendes Ultraschallmikroskop entwickelt, welches in den Mund eines Patienten passt und die notwendige Mikrometergenauigkeit für prothetischen Zahnersatz liefert. Dieses System wird eine völlig neue Technologieplattform für Zahnärzte und die Dentalbranche“, so der Geschäftsführer Christopher Steinfelsner. whitesonics innovativer Ansatz ermöglicht somit sowohl eine zeitsparende, als auch eine patientenfreundliche Behandlung.

Dr. Philipp Rittershaus, Investment Manager beim HTGF, zum Investment: „Mit unserer Finanzierung wird das Unternehmen hauptsächlich die Produktentwicklung forcieren, sodass ein Prototyp bereits im Jahr 2017 am Patienten eingesetzt werden kann. Die Zulassung zum Medizinprodukt soll dann im Anschluss an eine erfolgreiche Evaluierungsphase stattfinden. Der Marktzugang ist für das Jahr 2018 geplant.“

Über die whitesonic GmbH
Das Unternehmen wurde im August 2015 als Spin-off der RWTH Aachen gegründet. Die whitesonic GmbH entwickelt einen hochfrequenten Ultraschallscanner zur patientenfreundlichen Erfassung von Zahnoberflächen im Mundraum. Im Rahmen der universitären Forschung wurde die Idee mit dem Innovationspreis für Medizintechnik im Jahr 2009 geehrt. Daran anschließende Forschungsprojekte wurden durch das BMBF und das BMWi gefördert – zuletzt durch den EXIST-Forschungstransfer in den Phasen I und II. Die Ultraschalltechnologie soll bereits im Jahr 2017 zum Einsatz am Patienten zur Verfügung stehen. Nach der CE-Zulassung wird das Produkt im Jahr 2018 auf den Markt kommen.

Pressekontakt:
Whitesonic GmbH
Christopher Steinfelsner
Holzgraben 1 – 3
52062 Aachen
0241 – 80 28492
steinfelsner@whitesonic.com
www.whitesonic.com

Über den High-Tech Gründerfonds
High-Tech Gründerfonds invests in young, high potential high-tech start-ups. The seed financing provided is designed to enable start-ups to take an idea through prototyping and to market launch. Typically, High-Tech Gründerfonds invests EUR 600,000 in the seed stage, with the potential for up to a total of EUR 2 million per portfolio company in follow-on financing. Investors in this public/private partnership include the Federal Ministry of Economics and Energy, the KfW Banking Group, as well as strategic corporate investors including ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Innogy, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, SAP, Tengelmann and Carl Zeiss. High-Tech Gründerfonds has about EUR 576 million under management in two funds (EUR 272 million HTGF I, EUR 304 million HTGF II).

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Dr. Philipp Rittershaus
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