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Digitale Unterstützung für die Herausforderungen der Wohnungswirtschaft

Die digitale Revolution kommt in manchen Branchen erst mit Verzögerung an. Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen zählen bislang nicht zu den digitalen Trendsettern. Dies will das Münchner Startup casavi mit seiner auf die Branche optimierten Software-as-a-Service-Plattform ändern und Unternehmen damit neue Wege im Bereich der Kundenbetreuung und Servicebereitstellung eröffnen.

„Alleine in Deutschland sind mehr als 20.000 Unternehmen mit der Verwaltung des bundesweiten Wohnungsbestands beschäftigt und nehmen dabei eine zentrale Rolle im Wohnumfeld ein“, erörtert Peter Schindlmeier, Geschäftsführer der casavi GmbH, die aktuelle Situation der hiesigen Wohnungswirtschaft. Von der Bereitstellung tagesaktueller Informationen für die Bewohnerschaft, der Koordination von Instandhaltungsarbeiten bis hin zur Abrechnungsthemen reichen dabei die Verantwortungsbereiche. Fand dies bislang oft im Hintergrund statt, erwarten sich Wohnungseigentümer und Mieter zunehmend mehr Transparenz, bessere Erreichbarkeit und gesteigerten Servicekomfort beim Kontakt mit ihrer Hausverwaltung oder Wohnungsunternehmen.

Die Kundenservice-Plattform von casavi ermöglicht deshalb Unternehmen unterschiedlichster Größe den Einstieg in die digitale Kundenbetreuung. Dies stets mit dem Ziel, sowohl die Kundenzufriedenheit zu verbessern als auch Kosten- und Effizienzvorteile für die Wohnungswirtschaft zu erzeugen. So lassen sich über casavi redundante Anfragen vermeiden, Portokosten durch digitale Dokumentenbereitstellung reduzieren oder Serviceanfragen prozessoptimiert mit internen Systemen verknüpfen. Nach einer Pilotphase mit ausgewählten Pilotkunden ist die casavi Plattform seit Herbst 2015 frei verfügbar und wird mittlerweile von über 20 Unternehmen zur digital-unterstützten Mieter- und Wohnungseigentümerbetreuung eingesetzt.

„Für uns als Frühphasen-Investor sind Marktgröße und -reife entscheidende Faktoren bei der Auswahl  neuer Investments. Im Bereich der Wohnungswirtschaft und Immobilienverwaltung sehen wir enormes Digitalisierungspotenzial“, erklärt Romy Schnelle, Investment Director beim High-Tech Gründerfonds, die Entscheidung zur Beteiligung am Unternehmen, die gemeinsam mit Bayern Kapital erfolgte. Der erste Kontakt zwischen Unternehmen und Investoren fand im Zuge der BayStartup Gründerberatung statt.

Der Ausbau der Vertriebsstrukturen sowie ein Fokus auf die Etablierung von Partnerschaften mit branchennahen Dienstleistern – z.B. Energieversorger, Kabelnetzbetreiber und Verwaltungssoftwareanbieter – stehen für das Unternehmen nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde nun im Fokus. „Die Digitalisierung der Beziehung zwischen Verwalter, Eigentümer und Mieter ist für uns der erste Schritt. Mittelfristig wollen wir casavi als digitalen Begleiter für das gesamte Wohnumfeld etablieren“, beschreibt Schindlmeier die zukünftige Ausrichtung des jungen Unternehmens.

Über die casavi GmbH
Die Münchner casavi GmbH entwickelt eine spezialisierte Web-Plattform sowie Mobile Apps für die digitale WEG- und Mieterbetreuung. Mit Hilfe der casavi Lösung ist es Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen möglich, Kommunikations- und Servicevorgänge im Wohnungsumfeld nicht nur einfacher und effizienter sondern auch kundenfreundlicher zu gestalten. Digitale Services wie ein Online-Hausaushang, Zugang zu wichtigen Dokumenten oder Schadensmeldungen stehen Mietern und Wohnungseigentümern somit jederzeit und überall für ihre Immobilien zur Verfügung. 2015 wurde das Gründerteam durch das EXIST-Gründerstipendium des BMWi und der EU gefördert. Seit Februar 2016 sind High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital als Investoren am Unternehmen beteiligt.

Kontakt:
casavi GmbH
Peter Schindlmeier
Poccistraße 15
80336 München
Tel.: +49 (0)176 8197 3447
E-Mail: presse@casavi.de
www.casavi.de

Über Bayern Kapital
Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit zehn Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 340 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital mehr als 210 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 235 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Medizintechnik, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 5000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. www.bayernkapital.de

Kontakt:
IRA WÜLFING KOMMUNIKATION GmbH
Jan Dermietzel
Tel.: +49 89 2000 3030
bayernkapital@wuelfing-kommunikation.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Romy Schnelle
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Tel.: +49 228 823001-00
Fax: +49 228 823000-50
E-Mail: info@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de