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News

Digitalisierung in der Gesundheitsbranche angekommen

Technologiekonferenz am 28. Januar 2016 in Bonn

Der Megatrend Digitalisierung ist bei den meisten Branchen und Unternehmen in Deutschland angekommen, auch in den Lebenswissenschaften. Wenn auch die Bereiche Pharma und Chemie noch nicht vergleichbar digitalisiert sind wie andere Industrien, so kommt in der Medizin schon heute eine Reihe von sensorischen Überwachungssystemen zum Einsatz. Durch die stärkere Vernetzung von Arzt und Patient profitieren nicht nur chronisch Kranke oder Risikopatienten. Auch in der Diagnostik können mit Hilfe von Apps und Co. frühe Warnzeichen überprüft und so mögliche Spätfolgen minimiert oder umgangen werden. Startups treiben diese Entwicklung mit innovativen Ideen und Technologien voran.

Das Silicon Valley und Boston gelten als Brutstätten von Innovationen im Bereich Digital Health. Doch auch in Deutschland werden zunehmend mehr Startups in diesem Bereich gegründet. Und auch die deutsche Pharma– und Chemieindustrie digitalisiert ihre Prozesse z.B. in ihren Logistiksystemen. Die Digitalisierung in der Medizin geht besonders schnell voran. eHealth Angebote wie Gesundheits Apps, Fitnesstracker oder Apps zur Terminvereinbarung mit dem behandelnden Arzt sind mittlerweile gängige Praxis.

Einige junge innovative Startups gehen hier noch einen Schritt weiter, um das Verhältnis zwischen Arzt und Patienten zu stärken und dem Patienten noch mehr Selbstverantwortung zu geben oder auch die Arbeit des Arztes zu erleichtern.

Das junge Unternehmen HRTBT Medical Solutions bietet mit dem System heartbeat ONE eine digitale Anamnese sowie die Nachverfolgung des Genesungsprozesses eines Patienten noch Jahre nach dem eigentlichen Eingriff. Ärzte können ihre operativen Eingriffe ausgiebig und effizient dokumentieren. Anschließend werden die Informationen von Arzt und Patient zusammengefügt und ermöglichen einen objektive Betrachtung für eine Stärkung des Vertrauens zwischen Arzt und Patient.

Das Monitoring und die Prävention von Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Burn-Out oder Schlaganfall bei Risikopatienten hat sich die Preventicus GmbH zum Ziel gesetzt. Sie entwickelt eine Smartphone basierte Lösung zur Erfassung von Vitalparametern, die ein frühzeitiges vorklinisches Risikoscreening dieser und weiterer Zivilisationskrankheiten ermöglichen. Damit können diese im Vorfeld vermieden bzw. Therapien wesentlich erfolgversprechender durchgeführt werden.

Nicht nur zur Prävention, sondern auch zur Therapie können Apps genutzt werden. Das junge Unternehmen Sonormed bietet mit seiner Lösung Tinnitracks eine Therapieoption für Tinnitus-Betroffene, die bereits von einer großen Krankenkasse bezahlt wird.

Neben der ambulanten Pflege hat die Digitalisierung auch im Krankenhaus Einzug genommen. Die Elektronische Patientenkurve VMobil von Advanova ermöglicht die komplette und mobil nutzbare elektronische Patientenkurve im Krankenhaus. Inhalte einer solchen Kurve sind beispielsweise Vitaldaten, Pflegedokumentationen, die Medikation oder weitere ärztliche Anordnungen.

Dies sind nur einige innovative Unternehmen und Anwendungsbeispiele, die zeigen, dass Deutschland als Innovationsstandort in den Life Sciences sehr wohl sehr weit vorne liegt und die Akzeptanz von Digital Health in der deutschen Bevölkerung größer wird.

Weitere spannende, innovative High-Tech Start-Ups aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds als auch mit diesen kooperierende Industrievertreter sind auf der High-Tech Partnering Conference in Bonn vertreten. Pressevertreter haben vor Ort die Möglichkeit, diese kennen zu lernen.

Mehr zum Programm der Technologiekonferenz unter www.high-tech-gruenderfonds.de.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen und können sich formlos per Mail (s.zillikens@htgf.de) anmelden sowie Interviewtermine vereinbaren.

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens – Leiterin Öffentlichkeitsarbeit / Head of Public Relations
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