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High-Tech Gründerfonds investiert in die Kundensuchmaschine von Implisense

Erfolg für die Implisense GmbH: Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich mit einer Seed-Finanzierung an der Weiterentwicklung der Kundensuchmaschine von Implisense. Mit der Kundensuchmaschine von Implisense können Firmen eine Big Data Lösung als Software-as-a-Service nutzen, die beim Finden und Binden von B2B Kunden unterstützt.

Während eines einjährigen EXIST Gründerstipendiums haben die drei ehemaligen Fraunhofer Kollegen Dr. Andreas Schäfer, Dr. André Bergholz und Hannes Korte eine Kundensuchmaschine für den Firmenkundenvertrieb entwickelt. Zur Beschleunigung des Markteintritts und der Vorbereitung einer Internationalisierung hat sich der High-Tech Gründerfonds im Oktober 2014 an Implisense GmbH beteiligt.

Die Besonderheit der entwickelten Kundensuchmaschine ist die beispielbasierte Suche auf einem strukturierten Firmenindex der Implisense GmbH. Die Nutzer geben Beispiele von bestehenden Kunden oder Interessenten an, um von der Kundensuchmaschine Analysen und Vorschläge für dazu passende weitere Firmen zu erhalten. Das lässt sich sowohl für die Suche nach Neukunden im Rahmen der Lead Generation als auch bei der Suche nach Upselling- und Cross-Selling Möglichkeiten in großen Bestandskundenlisten einsetzen. Anwender können durch die beispielbasierte Suche einfach neue Geschäftschancen erkennen, ohne Data Mining beherrschen zu müssen. “Die Lead Generation wird durch diesen Big Data Ansatz präziser und führte bei einem Cloud-Anbieter im Rahmen einer Telemarketing-Kampagne zu über hundert Terminvereinbarungen. Ein Kunde aus dem Infrastrukturbereich identifizierte hingegen mehrere hunderttausend Euro allein durch Upselling-Analysen seiner Bestandskundenbasis“, so Dr. Andreas Schäfer, Geschäftsführer der Implisense GmbH.

Der Return-on-Invest dieser Lösungen ist gerade im personalintensiven Firmenkundenvertrieb attraktiv. „Unser Software-as-a-Service lässt sich ab unter hundert Euro im Monat nutzen. Vergleichbare Lösungen sind zu diesem Preis im deutschen Markt nicht vertreten“, so Christian Brüseke, Vertriebsleiter der Implisense GmbH.

Um möglichst präzise Vorschläge für potenzielle Neukunden oder Cross- und Upsellings zu liefern, setzen die ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter Verfahren des Text Minings ein, um mehrere hundert vertriebsrelevante Eigenschaften zu Firmen aus öffentlichen Webdaten abzuleiten. Die Technologie aktualisiert selbsttätig einen komplexen Firmenindex zu mehreren Millionen Firmen, der sich über die Kundensuchmaschine als Software-as-a-Service analysieren und abfragen lässt. Die Technologie zur Strukturierung vormals unstrukturierter öffentlicher Webdaten arbeitet mittels statistischer Verfahren und ist damit weitgehend sprachunabhängig. Damit möchten die Gründer noch in diesem Jahr Recherchen und Analysen für ausgewählte internationale Märkte wie etwa Großbritannien bereitstellen.

„Der Markt für Firmendaten weist bislang in vielen Bereichen eine geringe Durchdringung moderner Datenverarbeitungstechnologien auf. Der Ansatz von Implisense hat uns überzeugt und birgt durch die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Technologie großes Potenzial“, ergänzt Dr. Sebastian Suhr, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds.

Über die Implisense GmbH
Implisense bietet eine Lösung für die Lead Generierung sowie das Cross- und Upselling im B2B Marketing und Vertrieb. Als Basis dient ein selbst erstellter und täglich angereicherter Firmenindex mit Einzelinformationen zu mehreren Millionen Firmen aus Deutschland. Auf diese Datenbasis können Anwender über eine webbasierte Oberfläche zugreifen und selbständig Kunden- und Marktanalysen durchführen. Durch das automatische Erlernen von Zielkundenprofilen aus Beispielen bestehender Kunden lassen sich in wenigen Minuten sowohl Vorschläge für neue Kunden als auch Empfehlungen für Cross- und Upsellings bei Bestandskunden erzeugen. Die Software-as-a-Service Lösung lässt sich ohne Installation im Web ausprobieren und auf monatlicher Basis mieten. Unternehmen mit bestehenden CRM-Systemen können die Daten direkt als Data-as-a-Service beziehen. Das Gründerteam aus ehemaligen EXIST Gründerstipendiaten arbeitete u.a. bei Fraunhofer, Xerox und Stanford, sind Kategoriesieger CRM der Initiative Mittelstand, Gewinner bei Weconomy der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., NUK Preisträger in allen Runden sowie IKT Innovativ Preisträger.

Kontakt:
Dr. Andreas Schäfer
Implisense GmbH
Spiekermannstraße 31a
13189 Berlin
Tel +49 30 4833 1281
Fax +49 30 486 283 39
andreas.schaefer@implisense.com
http://www.implisense.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Dr. Sebastian Suhr
Tel: +49 (228) 823 001-100
Fax: +49 (228) 823 000-50
s.suhr@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de