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News

International Sharing Expertise auf dem Family Day 2012 am 20. Juni in Bonn

Unternehmens-Exit: Endstation oder Neustart?

Bereits bei der Gründung eines Unternehmens im High-Tech Bereich ist der Verkauf der Unternehmensanteile, der sogenannte Exit  Bestandteil vieler Businesspläne, denn ein erfolgreicher Verkauf ist in den meisten Fällen Konsequenz einer erfolgreichen Unternehmens- und Wertentwicklung. Doch was bewegt Gründer und Investoren tatsächlich, ihr Unternehmen oder Mehrheits-Anteile zu verkaufen? Und was kommt danach? Diese und weitere Fragen diskutieren Experten aus der Branche am 20. Juni 2012 beim diesjährigen Family Day in Bonn. Die Veranstaltung bringt Gründer und Manager aus deutschen High-Tech Start-Ups mit Eigenkapitalinvestoren aus dem In- und Ausland zusammen und ist mittlerweile eine der größten ihrer Art in Deutschland.

Typischerweise veräußern Gründer und Investoren ihre Anteile an andere Unternehmen, seltener an andere Finanzinvestoren, ein Börsengang kommt aktuell kaum vor. Die Gründe für den Verkauf oder den Kauf sind vielschichtig und individuell. Ein Unternehmen verspricht sich beispielsweise durch den Kauf eines High-Tech Start-Ups Zugang zu neuen, innovativen Technologien und eine Erweiterung der Produktpalette.

Dies war auch einer der Gründe des erfolgreichen Exits des Münchner Bio-technologieunternehmens Kinaxo Biotechnologies GmbH, welches aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds (HTGF) stammt. Dieses wurde 2011 durch das an der Börse notierte internationale Pharma-Unternehmen Evotec übernommen. Die Evotec untermauerte damit ihre führende Position als Entwicklungspartner von Pharma- und Biotechfirmen in der vollintegrierten Wirkstoffforschung und -entwicklung. Gründer und Geschäftsführer von Kinaxo, Dr. Andreas Jenne, hat durch den Zugang zu größeren Entwicklungspartnerschaften profitiert. Seine Erfahrungen mit dem Verkauf seines Unternehmens und seine Empfehlungen für andere Start-Ups wird er in der Pressekonferenz beim Family Day schildern.

Ein anderes Beispiel ist der Verkauf der HTGF-Anteile der textunes GmbH, einer der führenden Anbieter für plattformübergreifende eBook-Apps, an die Thalia Holding GmbH ebenfalls im Jahr 2011. Strategische Vorteile ergaben sich für beide Unternehmen durch Synergieeffekte im Vertrieb und der Produktentwicklung.

Dies sind nur zwei erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Branchen aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds. „Etablierte Unternehmen suchen zunehmend bahnbrechende Innovationen bei jungen Unternehmen. Gründer realisieren beim Verkauf ihres Unternehmens den Lohn jahrelanger, harter Arbeit und können ihre Idee als Teil einer größeren Organisation noch viel besser umsetzen. Allein in den letzten 12 Monaten haben wir 10 Unternehmen erfolgreich verkauft. Dabei begleiten wir unsere Unternehmen aktiv durch den gesamten Exitprozess und pflegen auch danach noch die Beziehungen zu dem Gründer- oder Managementteam.“, so Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. Nach dem Exit stehen Unternehmern viele Türen offen. Regelmäßig bringen sie sich und ihr Know-how in das Unternehmen ein, an welches sie ihre Anteile verkauft haben. Auch im Management großer Konzerne sind erfolgreiche Gründer gern gesehen. Häufig gründen erfolgreiche Unternehmer erneut. Die wenigsten ruhen sich auf ihrem Erfolg aus. Wie die Zeit nach dem Exit aussieht, was erfolgreiche Unternehmer nach dem Verkauf ihrer Firma machen, das diskutieren Experten auf dem Family Day in Bonn.

Auch auf der Pressekonferenz am 20.06.2012 wird das Thema konkretisiert. Hier tauschen sich Dr. Michael Brandkamp (Geschäftsführer High-Tech Gründerfonds), Henry H. Wong (CEO Garage Technology Ventures, Silicon Valley, USA), Prof. Dr. Tobias Kollmann (Geschäftsführer der netSTART Venture GmbH, Business Angel des Jahres 2012), Dr. Andreas Jenne (CEO Kinaxo Biotechnologies GmbH) und Dr. Johannes Velling (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) über die Möglichkeiten von Start-Ups im internationalen Wettbewerb, aber auch das zunehmende Interesse von ausländischen VC´s sowie nationalen und internationalen nicht-institutionellen Investoren aus.

Mehr zum Programm des High-Tech Gründerfonds Family Days unter www.high-tech-gruenderfonds.de.

Medienvertreter sind zum Family Day sowie zur Pressekonferenz am 20.06.2012 um 12:00 Uhr herzlich eingeladen und können sich formlos per Mail (s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de) anmelden.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 13 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 563 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 291 Mio. EUR Fonds II).

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens  – Marketing & Communications Manager
Ludwig-Erhard-Allee 2 – 53175 Bonn
Tel: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de
www.high-tech-gruenderfonds.de