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Medizintechnik Start-up Bomedus verstärkt Eigenkapital und setzt auf Wachstum

Das Medizintechnik Start-up Bomedus aus Bonn verstärkt seine Eigenkapitaldecke. Im Rahmen einer strukturierten Finanzierungsrunde erhält das junge Unternehmen zusätzliches Kapital in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro. Mit dem aufgestockten Kapital soll die Markteinführung weiterer in der Pipeline befindlicher innovativer Medizinprodukte zur Therapie chronischer Schmerzen intensiviert werden und klinische Forschungsvorhaben in Vorbereitung gehen. Als neue Investoren und Gesellschafter beteiligen sich die NRW.Bank, die Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen, sowie als Privatinvestor Dr. Christoph Schug, Financial Expert und im Aufsichtsrat mehrerer Unternehmen. Weitere Gesellschafter des Unternehmens sind der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Pre-Seed Fonds (PSF) sowie Prof. Dr. Andreas Hoeft, Bonn. Die Geschäftsführung haben die Gründer Dr. Johannes Weigl und Dr. Tobias Weigl inne.

„Die Bomedus GmbH verfügt über eine hoch interessante Technologieplattform, die sich zur Behandlung von sehr verschiedenartigen Schmerzen eignet und damit große Märkte in der Medizintechnik adressiert“, so Dr. Thomas Raueiser, Senior Investment Manager der NRW.BANK. Und auch Dr. Christoph Schug zeigt sich hochzufrieden mit den Vereinbarungen. „Die Gesundheitswirtschaft hat insbesondere in den Industrienationen ein sehr großes Wachstumspotential. Insbesondere durch den demographischen Wandel und das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Menschen, sehe ich einen hohen Bedarf in der Schmerztherapie“.

„Wir freuen uns sehr, mit der NRW.Bank und Herrn Dr. Schug weitere starke und kompetente Partner gewonnen zu haben, die zusammen mit den Alt-Gesellschaftern und uns auf Wachstum setzen und zudem unsere Branche gut kennen. Mit dieser Stärkung des Eigenkapitals, umfassendem Know-how und einem professionellen Team ist Bomedus für die weitere erfolgreiche Unternehmensentwicklung bestens gerüstet“, kommentiert Bomedus-Geschäftsführer Dr. Johannes Weigl die erfolgreich abgeschlossene Wachstumsfinanzierung.

Innovation zur Therapie chronischer Schmerzen
Die Bomedus GmbH entwickelt und vertreibt innovative Medizinprodukte zur Therapie von chronischen Schmerzen. Basis des Produktportfolios ist ein neu entwickeltes elektrotherapeutisches Verfahren, die sogenannte Small Fiber Matrix Stimulation (SFMS). Sie ermöglicht erstmals, nicht-invasiv eine Modulation der krankhaft veränderten neuronalen Reizweiterleitung zu erreichen, die im Zuge der Schmerzchronifizierung entstanden ist. Dies gilt als Voraussetzung für eine nachhaltige Schmerzlinderung bzw. Schmerzbeseitigung. Pharmakologisch ist das bislang nicht möglich und auch bisherige nicht-invasive elektrotherapeutische Verfahren können es nicht leisten. Damit ist die neu entwickelte Technologie bislang einzigartig.

Hohes Marktpotenzial
Rund 6 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter lebensbeeinträchtigenden chronischen Schmerzen [1]. Die volkswirtschaftlichen Kosten dieser Erkrankung sind beträchtlich, Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen häufige Folgen. Schätzungen gehen davon aus, dass die jährlichen Aufwendungen des deutschen Gesundheitssystems für chronische Schmerzen bei etwa 6 bis 8 Prozent der Gesamtausgaben liegen[1]. Die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten galten bislang als limitiert, beispielsweise auch aufgrund beträchtlicher Nebenwirkungen der verfügbaren pharmakologischen Therapeutika. Zusätzlich wird eine adäquate Versorgung betroffener Patienten zum Beispiel durch eine noch unzureichende Infrastruktur mit spezialisierten Ärzten erschwert [1].

Die von der Bomedus GmbH entwickelten Medizinprodukte können dazu beitragen, die derzeit noch insuffiziente Versorgung der betroffenen Patienten zu stärken und die direkten und indirekten Krankheitskosten zu senken. Die neue Technologie der Small Fiber Matrix Stimulation ist in speziell entwickelte Textilbänder integriert, die in Absprache mit dem behandelnden Arzt einfach vom Patienten selbst zu Hause angewendet werden können. Die Nutzung ist sicher, bislang sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Zur Unternehmensgründung der Bomedus GmbH
Die Bomedus GmbH wurde als Spin-Off des Universitätsklinikums Bonn gegründet. Grundlegende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurden durch die Forschungsgruppe „Med4life“ im Life Science Inkubator Bonn erbracht und in die Ausgründung überführt. „Mit der Ausgründung aus dem Life Science Inkubator in Bonn wurde nicht nur dessen dritte Ausgründung realisiert, sondern abermals der Beweis erbracht, dass das gemeinsame Konzept des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung in NRW sowie der Privatinvestoren zur Kommerzialisierung von akademischen Projekten ein erfolgreiches und wichtiges Instrumente darstellt,“ so der Geschäftsführer der LSI Pre Seed Fonds GmbH Dr. Jörg Fregien.

Quelle:
[1] Kopf A, Gjoni E. Multimodale Therapieprogramme für chronische Schmerzen. Anaesthesist 2015; 64: 95-107.

Veröffentlichung honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Kontakt:
Dr. Johannes Weigl
Geschäftsführer
E-Mail: Johannes.Weigl@bomedus.com
Telefon: 0228 227790-26

Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK mit Sitz in Düsseldorf investiert als Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Bereiches Unternehmensfinanzierung über mehrere Private Equity- und Venture Capital Fonds Wachstumskapital in kleine und mittlere Unternehmen. Die Investments erfolgen als Direkt- und Fondsinvestments sowohl in der Seed-, Start Up-, Early- und Later Stage Phase als auch im Rahmen von Buyouts und Spin Offs. Der Investitionsfokus liegt neben etablierten mittelständischen Industriesektoren auch auf High-Tech Unternehmen aus den Bereichen IT, Software, Medien, Life Sciences und Cleantech.

Über den High-Tech Gründerfonds (HTGF)
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Kay Balster
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Telefon: 0228 823001-12
Fax: 0228 823000-50
info@high-tech-gruenderfonds.de
www.high-tech-gruenderfonds.de