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Start-Up Cycle synchronisiert Großmessanlagen mit ultrakurzen Lichtblitzen

Das junge Hamburger Hochtechnologieunternehmen Cycle gibt heute den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF), dem Business Angel Tim Bode und den Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) bekannt. Das Unternehmen entwickelt und produziert Synchonisationsssysteme auf der Basis von optischen Glasfaserkabeln und Ultrakurzpulslasertechnik. Nur mit Hilfe der hochgenauen Synchronisation von Cycle lassen sich „Filme“ von Molekülen in Großforschungsanlagen drehen – was wiederum für ein besseres Verständnis von Wirkstoffen auf molekularer Ebene beiträgt und somit einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung von neuen Medikamenten für bisher unheilbare Krankheiten liefern kann.

Die langjährige Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Franz Kärtner am Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) und am Massachusetts Institute of Technology führte zur Gründung eines DESY Spin-offs. Unter der Geschäftsführung von Dr. Damian Barre hat die Cycle GmbH im Frühjahr 2015 ihren Betrieb in Hamburg aufgenommen. Das Unternehmen entwickelt und produziert optische Synchronisationstechnik. Die Besonderheit: Mit diesen Systemen lassen sich verschiedene Geräte über mehrere Kilometer mit der Genauigkeit einer Femtosekunde synchronisieren – also dem Millionstel vom Milliardstel einer Sekunde. Diese Alleinstellungsmerkmale sind von entscheidender Bedeutung für die Synchronisation von Großmessanlagen, wie Freie-Elektronen Laserbeschleunigeranlagen, Radarstationen oder Laserzentren.

Dr. Ansgar Kirchheim, zuständiger Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds freut sich über das neue Investment: „Um z.B. Messanlagen gegenüber Umwelteinflüssen, wie der Umgebungstemperatur zu stabilisieren, ist ein Synchronisationssystem erforderlich, das leistungsfähiger ist als die herkömmlichen auf Radiofrequenzsignalen und metallischen Mikrowellen-Kabeln basierten Systeme. Das ist bei dem von Cycle entwickelten System der Fall.“

Gencer Sahin, Investment Manager beim IFH, bestätigt: „Das Synchronisierungssystem ist ein wesentlicher Teil für die Leistungsfähigkeit einer Großmessanlage. Die Aufgabe des Synchronisationssystems ähnelt dabei der Arbeit eines Dirigenten in einem Orchester. Erst die Vorgabe eines genauen Takts erlaubt ein synchrones Zusammenspiel von Instrumenten in der Großmessanlage.“

Über die Cycle GmbH
Cycle wurde im Februar 2015 mit dem Ziel gegründet innovative Ultrakurzpulslasertechnik anzubieten, die sich durch besondere Spezifikation und Zuverlässigkeit in wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen auszeichnet. Cycle ist ein Spin-off vom Deutschen Elektron Synchrotron in Hamburg – eines der weltweitführenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Photonik, Beschleunigertechnik sowie Molekül- und Teilchenphysik. Durch neuste Innovationen wollen die Gründer Dr. Damian Barre und Prof. Franz Kärtner, dem Kunden Produkte mit dem neusten Stand der Technik in der Ultrakurzpulslasertechnik liefern. Das Ausgründungsvorhaben wurde sowohl durch Helmholtz Enterprise Förderung durch die Helmholtz Gemeinschaft als auch InnoRampUp von der Innovations und Förderbank Hamburg gefördert.

Pressekontakt:
Cycle GmbH
Dr. Damian Barre
Notkestraße 85
22607 Hamburg
Telefon: 0173 276 0153
contact@cyclelasers.com
www.cyclelasers.com

Über den Innovationsstarter Fonds Hamburg
Der Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert Risikokapital in junge innovative Hamburger Unternehmen, um deren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu stärken. Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Investoren des Fonds sind zu gleichen Teilen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Fonds). Das Fondsvolumen beträgt 12 Mio. EUR. Mit dem Management des Fonds ist die IFB Innovationsstarter GmbH betraut, eine 100%ige Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.
Weitere Informationen unter www.innovationsstarter.com//

Kontakt:
IFB Innovationsstarter GmbH
Gencer Sahin
Tel.: +49 40 65 79 805 – 96
sahin@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Ansgar Kirchheim
Tel.: + 49 228 82300 – 156
a.kirchheim@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de