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Start-Ups beschleunigen digitale Transformation

Die digitale Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft hat längst begonnen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Konzerne und Mittelständler auf Innovationstreiber aus Hochschulen, Forschungsinstituten und auf Start-Ups mit disruptiven Technologien angewiesen. Die 7. High-Tech Partnering Conference hat am vergangenen Donnerstag 240 Vertreter aus 177 großen Konzernen und starken Mittelständlern sowie 90 Manager von 70 Technologie-Unternehmen aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds mit dem Ziel zusammengebracht, erfolgreiche Kooperationen für die Zukunft zu zünden.

„Start-Ups treiben Disruptionen voran. Sie ermöglichen technologische Paradigmenwechsel, die in Konzernen oft an Widerständen scheitern oder nicht selten verschlafen werden“, erklärte  Dr. Michael Brandkamp, Sprecher der Geschäftsführung des High-Tech Gründerfonds das hohe Interesse etablierter Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie an technologiegetriebenen jungen Unternehmen. Dr. Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstands der Evonik Industries AG bestätigte in seiner Keynote: „Start-ups können was großen Unternehmen mitunter nur schwer möglich ist: Durch schnelle und effiziente Prozesse bringen sie Produkte und Lösungen schneller in den Markt und kurbeln so den Wettbewerb an. Für bestehende Unternehmen ergeben sich neue Geschäftsbeziehungen als Kunde und/oder Lieferant – Wertschöpfungsketten werden verlängert oder Lücken geschlossen.“

Dass digitale Geschäftsmodelle besonders erfolgreich sind, beweisen amerikanische Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook, die selbst als Start-Up gestartet sind und innerhalb kurzer Zeit eine vielfach höhere Marktkapitalisierung erreicht haben als etablierte Wirtschaftsunternehmen in Deutschland. Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds nannte in seiner Rede sieben Erfolgsfaktoren des digitalen Business. „Erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle zeichnen sich durch immer schneller erfolgende Innovationen, oftmals junge Gründerteams, Optimismus, höchste Qualität, extremes Kundenverständnis, die Chance alte Zöpfe abzuschneiden und nicht zuletzt das Brechen von etablierten Regeln aus.“ Dass der Mensch im Mittelpunkt stehe, bekräftigte auch Kai Herzberger, der das eCommerce & Retail Fashion Team von Facebook innerhalb der DACH Region leitet.

Aber auch in anderen Bereichen wie der Robotik, Sensorik, Cleantech oder den Life Sciences revolutionieren Start-Ups Prozesse und Technologien. Um die wichtige Zusammenarbeit zwischen Start-Up und Konzern zu erleichtern, fanden auf der Konferenz neben 12 Pitches thematische Expertenrunden aus spezifischen und aktuellen Software, Hardware und LifeScience-Bereichen statt. Hier wurden Megatrends und Fragestellungen von Experten aus unterschiedlichen etablierten Unternehmen und Gründern von disruptiven Innovationen diskutiert. Durch die Veranstaltung führte Moderator und Business Kabarettist Christoph Brüske. Die nächste High-Tech Partnering Conference findet im Frühjahr 2017 statt.

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens – Leiterin Öffentlichkeitsarbeit / Head of Public Relations
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