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Weiße Wäsche und gesunde Lebensmittel dank Enzymen

Wie innovative Lösungen von Start-Ups der Weißen Biotechnologie den Strukturwandel zur biobasierten Wirtschaft lösen

Die Weiße Biotechnologie ist eine der Schlüssel-technologien für Innovationen in Deutschland. Ob es um das Entfernen von krebserregendem Acrylamid in Kartoffelchips geht oder um die Produktion von Biopharmazeutika ohne giftige Abfallstoffe. Nachhaltige Herstellungsprozesse durch die Entwicklung neuer, ressourcenschonender Verfahren sind in vielen wichtigen Branchen wie der Nahrungsmittel- und Konsumgüterproduktion, dem Energiesektor sowie in der Chemie ein klarer Wettbewerbsvorteil. Erfindungen und neuartige Prozesse von innovativen Technologieunternehmen aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds (HTGF) tragen klar zum Strukturwandel bei.

Biotechnologische Produktionsprozesse werden zunehmend in viele Bereiche der chemischen Industrie und der Nahrungsmittelindustrie integriert. Gerade anwendungsreife, industriell optimierte Herstellungsverfahren aus der weißen Biotechnologie, wie die Entwicklung technischer Enzyme, sind von Interesse. Start-Ups unterstützen mit ihrer Technologie die ressourceneffiziente Produktionsweise, um Nahrungsmittel und biobasierte Industrieprodukte ohne giftige Nebenprodukte oder knapper werdenden Ressourcen wie Erdöl herzustellen.

„Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist eine der Herausforderungen unserer Gesellschaft. Hier ist Industrielle Biotechnologie nicht mehr weg zudenken. Biotechnologie-unternehmen aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds haben hervorragende Chancen, hier mit ihrer Innovation einen entscheidenden Beitrag zu leisten.“, so Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer HTGF.

Beispiele aus dem HTGF-Portfolio gibt es genug – zwei davon seien genannt: Die Cysal GmbH produziert die Dipeptide (Verbindungen von zwei Aminosäuren) Arginin-Aspartat und Lysin-Aspartat in industriellem Umfang und zwar kostengünstiger, schneller und ressourcenschonender als in konventioneller Methode. Diese werden in Nahrungsergänzungsmitteln, aber auch in Kosmetika oder in der Veterinärmedizin eingesetzt. Dipeptide haben den großen Vorteil, dass sie viel besser vom Körper aufgenommen werden, in der Produktion aber normalerweise sehr viel teurer als freie Aminosäuren sind. Die evocatal GmbH entwickelt maßgeschneiderte Biokatalysatoren. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, reichen von der High-Tech Outdoor-Kleidung, die sich bei Rissen selbst heilt bis zu intelligenten Waschmitteln und werden ständig erweitert. So sind auch die Bauchemie oder die Pharmaindustrie Einsatzgebiete von den evocatal-Spezialenzymen.

Doch wie kommen diese Innovationen in den Markt und in den Fokus großer Industriekonzerne? Hier unterstützt der High-Tech Gründerfonds, der junge Start-Ups mit etablierten Industrieunternehmen und weiteren wichtigen Netzwerkpartnern zusammenbringt, das nötige Startkapital bereit stellt und die Unternehmen strategisch und operativ berät.

Die Technologiekonferenz des HTGF, die High-Tech Partnering Conference, hat in den letzten Jahren viele strategische Kooperationen zwischen innovativen Technologieunternehmen und der Industrie initiiert. Ein wichtiger Schritt, um Innovationen wie neue biotechnologische, ressourcenschonende Produktionsprozesse in die konkrete Anwendung in der Industrie zu bringen.

Mehr zu den Unternehmen sowie dem Programm der Technologiekonferenz unter www.high-tech-gruenderfonds.de.

Medienvertreter sind zur Technologiekonferenz herzlich eingeladen und können sich formlos per Mail (s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de) anmelden.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups die technologiebasierte Innovation bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 14 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 565,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 293,5 Mio. EUR Fonds II).

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens  – Marketing & Communications Manager
Schlegelstraße 2 – 53113 Bonn
Tel: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de
www.high-tech-gruenderfonds.de