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akvola Technologies sichert sich Series-A Finanzierungsrunde

akvola Technologies (“Firma”), ein Wassertechnologie-Unternehmen mit Spezialisierung auf die Entfernung von Ölen und Schwebstoffen aus schwer zu behandelnden industriellen Abwässern, hat heute, nach ihren kommerziellen Erfolgen im Jahr 2016, den Abschluss einer Series-A Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Zusätzlich zu den Privatinvestoren und Industrieexperten Bruno Steis (ehem. Geschäftsführer der inge AG) und Detlef Taprogge (Geschäftsführer der TAPROGGE GmbH), begrüßt akvola nun mit der VNG Innovation GmbH und der BAMAC GmbH zwei neue finanzstarke und erfahrene Gesellschafter im Investorenkonsortium. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) stockt in dieser Finanzierungsrunde seine bisherige Beteiligung auf.

Die Investition ermöglicht es akvola Technologies, die Kommerzialisierung ihrer innovativen Lösungen für die industrielle Wasseraufbereitung – globales Markvolumen von 20 Mrd. € – voranzutreiben. Das Kapital wird für die Einstellung von neuen qualifizierten Mitarbeitern und zur Steigerung des internationalen Umsatzes eingesetzt. Das beides sind Kernpunkte, um der steigenden Nachfrage von Kunden in den Bereichen Raffinerie, Ölförderung sowie Metall- und Stahlverarbeitung gerecht zu werden.

Bruno Steis, der als Vorsitzender der Geschäftsführung die inge AG zu einem erfolgreichen Verkauf führte, erklärte: „Gemessen an dem immensen Innovationsbedarf in der Wasserindustrie ist es extrem spannend, in eine Firma mit einer neuen, umwälzenden Technologie zu investieren, die sich bereits im Markt bewährt hat. Wir freuen uns auf die weitere enge Zusammenarbeit mit dem fähigen akvola Technologies Management-Team und sind überzeugt, das Wachstum der Firma weiter zu steigern.“

Detlef Taprogge, Geschäftsführer der TAPROGGE GmbH, fügte hinzu: „Wir sind von Einsatz und jüngstem Fortschritt des akvola Technologies-Teams beeindruckt. Der Wassermarkt ist sehr konservativ, sodass die Verbreitung neuer Technologien typischerweise mehrere Jahre und einen langen Atem erfordert. Die Geschwindigkeit, mit welcher akvola Technologies in kurzer Zeit Kunden in verschiedenen Bereichen von hard-to-treat-Wasser akquirieren konnte, ist außergewöhnlich – ein positives Signal für große Erfolgsaussichten.“

„Unsere Investition in diese zukunftsweisende Technologie ist gut angelegt, da sie uns hilft, auch unsere Anlagen effizienter zu machen. Sie passt daher genau in das Konzept der VNG Innovation GmbH“, betonte Hans-Joachim Polk, Vorstand Infrastruktur/Technik bei der VNG. „Die hier entwickelten Wasseraufbereitungssysteme arbeiten äußerst energieeffizient und kostensparend und sind ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Wasserversorgung – eine sinnvolle Investition in die Zukunft“, so Polk.

„Wir freuen uns sehr über diese Investition und die zunehmende Zugkraft der akvoFloat™-Systeme“, erklärte Matan Beery, CEO von akvola Technologies. „Dieses Kapital und das Know-how der Menschen dahinter wird es uns ermöglichen, unsere Technologie schneller und auf internationaler Ebene auf den Markt zu bringen. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren eine gängige Technologie für schwer zu behandelnde industrielle Abwässer zu werden.“

Über akvola
akvola Technologies ist ein Wassertechnologie-Unternehmen, das kostengünstige und umweltfreundliche Lösungen auf Basis von akvoFloat™ – einem proprietären Flotations-Filtrations-Prozess – bietet. Diese können zum Reinigen von schwer zu behandelnden Industrieabwässern mit hohen Konzentrationen von Öl (frei, dispergiert und emulgiert) und Schwebstoffen verwendet werden. Anwendung findet das Verfahren hauptsächlich in sechs großen wasserbenötigenden Industrien: der Öl- und Gasindustrie, der Raffinerie und Petrochemie, der Metall- sowie der Stahlverarbeitung, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der Zellstoff- und Papierproduktion.

In einer Welt der immer strenger werdenden Umweltauflagen und steigenden Abwassereinleitungs-/ Entsorgungskosten, ist es unser Ziel, industriellen Anwendern zu ermöglichen, durch einen reduzierten Wasserverbrauch die Einhaltung minimaler Kosten zu gewährleisten. akvoFloat™ wurde speziell für die Bedürfnisse dieses Marktes entwickelt und zugeschnitten.

Kontakt:
Lucas León
Gründer und CFO
+49 30 314 75656
leon@akvola.com
www.akvola.com

Über Bruno Steis
Bruno Steis hat über 30 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Führungsfunktionen, sowohl im Konzern, als auch in jungen Technologiefirmen. Er war leitender Angestellter bei Siemens, davon 10 Jahre als Senior Investment Partner bei der SVC. In dieser Zeit verantwortete er zahlreiche Investments in Technologie-Startups, und beriet und überwachte diese als Aufsichtsrat oder Beirat. 2008 wechselte er vom Aufsichtsratsvorsitz der inge AG in die Geschäftsführung, wo er zuletzt als CEO tätig war.

Über Detlef Taprogge
Detlef Taprogge ist als geschäftsführender Gesellschafter der TAPROGGE GmbH tätig. Diese ist internationaler Marktführer für spezialisierte Lösungen zur Verbesserung von Effizienz und Verfügbarkeit großskaliger Wasserkreisläufe von Wärmekraftwerken und Meerwasserentsalzungsanlagen. Darüber hinaus war er viele Jahre Vorstandsvorsitzender von Deutsche Meerwasserentsalzung e.V. (DME e.V.) und in zahlreichen Vorstands- Aufsichtsrats- und Beiratsmandaten in Technologie-Unternehmen der internationalen Cleantech-Branche aktiv.

Über VNG Innovation
VNG Innovation GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der VNG – Verbundnetz Gas AG, einem Erdgasgroßhändler und Energiedienstleister. Sie wurde 2015 gegründet, um strategische Partnerschaften mit Technologie-Unternehmen einzugehen, die die VNG AG mittel- bis langfristig in der Gewinnsteigerung unterstützen. Die Interessengebiete der VNG Innovation beinhalten Energieeffizienz, Energiespeicherung, Energieumwandlung, Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Ansgar Kirchheim
Schlegelstr. 2
53113 Bonn
Tel.: +49.228.823001.00
Fax: +49.228.823000.50
a.kirchheim@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de