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akvolution GmbH erhält Seedfinanzierung für nachhaltige Wasseraufbereitung

Die akvolution GmbH hat ihre Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) abgeschlossen und wird das Kapital dazu nutzen, ihre innovative akvoFloat™-Technologie auf den Markt zu bringen.

„Meer Wasser für weniger Energie“. Die Berliner akvolution will die Meerwasserentsalzung bezahlbar und nachhaltig machen, um damit das Problem der globalen Wasserknappheit zu lösen. Das Startup plant und vertreibt dafür Kompaktanlagen zur Wasseraufbereitung. Diese basieren auf der firmeneigenen besonders effizienten akvoFloat™-Technologie, einem Flotations-Filtrations-Prozess mit keramischen Materialien. Die Technologie reduziert den für die Aufbereitung von Wasser in harscher Umgebung nötigen Energiebedarf, was in nächster Zukunft der Schlüssel für eine nachhaltige Wasserversorgung ist.

„Wasserknappheit spielt weltweit eine immer wichtigere Rollen“, sagt Dr. Matan Beery, Geschäftsführer und Mitgründer von akvolution GmbH. „Der einzige Weg zu einer langfristig nachhaltigen Trinkwasserversorgung führt über Entsalzung und Abwasserrecycling – komplexe Prozesse mit zunehmend wachsendem Energiebedarf. Andererseits benötigen Erzeugung, Speicherung und Umwandlung von Energie immer mehr Wasser. Dieser Zusammenhang ist bekannt als „Water Energy Nexus“ und ist eine der Hauptherausforderungen des 21. Jahrhunderts. Energieeffiziente Wassertechnologien werden deshalb die Gewinner dieses Jahrhunderts sein.“

„Das Investment in die akvolution GmbH ist für den HTGF ein Investment in die Zukunft der Wassertechnologie, bestätigt Investment-Manager Dr. Ansgar Kirchheim. „Die Industrie verlangt nach mobilen, robusten und kostengünstigen Wasseraufbereitungsanlagen. Wir freuen uns sehr auf die ersten marktreifen Produkte der akvolution in 2015.“

Eine der Hauptanwendungen von akvoFloat™ ist die Vorbehandlung von Meerwasser zur Entsalzung, einem Milliardenmarkt. Dieser unbedingt notwendige Prozess besteht aktuell aus verschiedenen Teilschritten und macht 20% der Kapitalkosten und 30% der Betriebskosten einer Entsalzungsanlage aus. „Im Vergleich zu den besten verfügbaren Technologien anderer Wettbewerber benötigt akvoFloat™ bis zu 90% weniger Energie und 20% weniger Platz“, erklärt Johanna Ludwig (CTO). „Zusätzlich sind unsere Systeme einfacher zu betreiben, wartungsärmer und stoßen 70% weniger CO2 aus. Unser aktueller Pilotkunde ist begeistert von der guten Reinigungsleistung von akvoFloat™!“

„Wir untersuchen auch andere Anwendungen in attraktiven Märkten, in denen die unvergleichliche Einfachheit und Robustheit unserer Technologie ebenfalls einen klaren Vorteil bieten, z.B. die Öl- und Gasindustrie“, verrät Lucas León (CBDO). „Die Ausrüstung zur Öl-Wasser-Trennung ist entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb eines Ölbrunnens und Zuverlässigkeit hat dort höchste Priorität. akvoFloat™ gibt den Betreibern zusätzlich einen wirtschaftlichen Anreiz zur Wasserwiedernutzung gegenüber der Entsorgung in Tiefbrunnen, in denen es dem Wasserkreislauf komplett entzogen wird. Laborversuche in Kooperation mit einem internationalen Ölkonzern werden zeigen, in welchem Prozessschritt(en) akvoFloat™ am besten eingesetzt werden kann.“

Die akvoFloat™-Technologie basiert auf der fünfjährigen Forschung von Dr. Matan Beery vor der Gründung von akvolution und ist jetzt bereit für Feldversuche. Das Kapital wird für die Produktentwicklung und die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter verwendet.

Über die akvolution GmbH
akvolution GmbH ist eine Berliner Firma im Bereich Planung und Bau von Wasseraufbereitungsanlagen. akvolution wurde 2013 von Dr. Matan Beery, Johanna Ludwig und Lucas León als Spin-Off des Fachgebiets Dynamik und Betrieb technischer Anlagen an der Technischen Universität Berlin gegründet. Mit der Unterstützung vom Center for Entrepreneurship der TU Berlin erreichten die drei Gründer erreichten ihre erste Pre-Seed-Finanzierung mittels des EXIST-Forschungstransfer Stipendiums, mit dem sie die ersten Pilotprojekte realisierten und weiteres Kapital anziehen konnten.

Kontakt:
Lucas León
akvolution GmbH
c/o TU Berlin KWT 9
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel. 030 314 75656
info@akvolution.de
www.akvolution.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Ansgar Kirchheim
Investment Manager
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Tel: +49 228 823001-00
Fax: +49 228 823000-50
info@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de