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bentekk GmbH erhält Seed-Finanzierung zur Markterschließung mit Gasmesstechnik

Der Hersteller von Messtechnik für toxische Industriegase bentekk schließt erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde ab. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) investieren einen sechsstelligen Betrag in das Hamburger Unternehmen. Das Handgerät X-PID ermöglicht schnelle und selektive Messungen für krebserregende organische Verbindungen wie Benzol und erhöht die Sicherheit am Arbeitsplatz in der Industrie. Mit der Finanzierung soll der deutschsprachige Markt erschlossen und eine zweite Produktversion für explosive Atmosphären entwickelt werden.

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) investieren einen sechsstelligen Betrag in das Unternehmen bentekk. Der im Süden Hamburgs ansässige Hersteller von innovativer Gasmesstechnik für die Vor-Ort-Analytik möchte die Sicherheit für Arbeitskräfte durch eine verbesserte Überwachung von Grenzwerten toxischer Gase erhöhen.

Die bentekk GmbH ist eine Ausgründung der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des NIT Northern Institute of Technology Management, an denen die Gründer und Geschäftsführer Matthias Schmittmann und Johannes Weber seit Ende 2013 Forschungsarbeiten im Bereich der Gasmesstechnik durchgeführt haben.

bentekks erstes Produkt X-PID ist ein mobiles Gasmessgerät zur schnellen und selektiven Bestimmung von Benzol und anderen toxischen leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in niedrigsten Konzentrationen. Die priorisierte Anwendung sind Freigabemessungen in der Öl- und Gasindustrie sowie der Chemischen Industrie während Wartungsarbeiten.

„Unser Messsystem basiert auf den Technologien Multikapillar-Gaschromatographie und Photoionisationsdetektion (MCC-GC-PID). Das X-PID zeichnet sich zudem durch einen modernen Ansatz des Datenmanagements aus“, erklärt Schmittmann. Die Steuerung des Messgeräts durch eine native App sowie die Verbindung mit einer Webplattform ermöglichen weitere Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.

Frau Lucille Bonnet, Investment Managerin beim HTGF, ist überzeugt: „bentekk hat mit dem X-PID eine mobile, präzise, schnelle und kostengünstige Lösung entwickelt, die es bisher so nicht auf dem Markt gibt. Wir sehen großes Potenzial und Nutzen für unterschiedlichste Industriezweige basierend auf dieser Technologie-Plattform.“

Herr Gencer Sahin, Investment Manager beim IFH, ergänzt: „Das X-PID schafft es die vorhandene Lücke auf dem Markt für mobile Gaschromatografie zu schließen. Das Messgerät ist die einzige auf dem Markt vorhandene tragbare Technologie, die in der Lage ist, die für die Zukunft bereits angekündigten, schärfer gefassten Grenzwerte für Benzol zu detektieren.“

Die Finanzierung soll dazu genutzt werden eine zweite Produktversion zu entwickeln, die für den Einsatz in explosionsgefährdeten Gasatmosphären zertifiziert werden kann. Außerdem soll der Markt durch eine Stärkung des direkten Vertriebs und Aufbau eines Partnervertriebs erschlossen werden.

Über die bentekk GmbH
Das Unternehmen wurde im November 2014 als Spin-off der Technischen Universität Hamburg (TUHH) gegründet. bentekk entwickelt selektive Messtechnik für die Bestimmung von Schadstoffen vor Ort. Im Januar 2016 ist dem Team um den Chemieingenieur Matthias Schmittmann und den Wirtschaftsingenieur Johannes Weber der Markteintritt mit dem Produkt X-PID durch Verkäufe und Vermietungen an namhafte Industrieunternehmen gelungen. bentekk wurde durch das EXIST-Gründerstipendium des BMWi und durch das Programm InnoRampUp der Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) gefördert.

Pressekontakt:
bentekk GmbH
Johannes Weber
Kasernenstraße 12
21073 Hamburg
Tel.: +49 40 57 13 63 57
j.weber@bentekk.com
www.bentekk.com

Über den Innovationsstarter Fonds Hamburg
Der Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert Risikokapital in junge innovative Hamburger Unternehmen, um deren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu stärken. Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Investoren des Fonds sind zu gleichen Teilen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Fonds). Das Fondsvolumen beträgt 12 Mio. EUR. Mit dem Management des Fonds ist die IFB Innovationsstarter GmbH betraut, eine 100%ige Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

Weitere Informationen unter www.innovationsstarter.com

Kontakt:
IFB Innovationsstarter GmbH
Gencer Sahin
Tel.: +49 40 65 79 805 – 96
sahin@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Weitere Informationen unter www.high-tech-gruenderfonds.de

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Lucille Bonnet
Tel.: + 49 228 82 300-134
l.bonnet@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de