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Berliner Musik-Lern-Plattform Skoove erhält €3 Millionen Finanzierung

Skoove, ein Berliner Musiktechnologie-Start-up, hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde über 3 Millionen Euro abgeschlossen. Neben den bestehenden Investoren Egora Holding, IBB Beteiligungsgesellschaft und High-Tech Gründerfonds (HTGF) sind capacura GmbH,  MGO Digital Ventures und Ringier Digital Ventures neu mit an Bord.

Ein von Einkommen und Schulbildung unabhängiger Zugang zu einer musischen Ausbildung ist die Idee, die Skoove, einer 2014 gestarteten Klavier-eLearning-Plattform, zugrunde liegt. Angeleitet durch eine App, die es in einer iOS oder Browser Version gibt, können interessierte Lernende  jeden Alters ihre Fähigkeiten am Klavier oder Keyboard weiterentwickeln und sich darüber hinaus musiktheoretisches Wissen sowie Kompositions- und Improvisationsgrundlagen aneignen. Bisher haben Lernwillige aus weltweit 211 Ländern über 1.000.000 Lektionen über die eLearning-Plattform Skoove gespielt.

Skoove hat uns mit seiner letztjährigen Wachstumsdynamik von mehr als 300 Prozent im Umsatz und seiner internationalen Aufstellung überzeugt. Die USA sind derzeit ihr größter Markt.“, so Benjamin Solenthaler, Investment Manager, Ringier Digital Ventures.

Die ausgefeilte Lernmethodik von Skoove verbindet das theoretische Lernen mit dem aktiven Spielen beliebter Musikstücke. Interessierte können aus aktuell insgesamt dreizehn verschiedenen Kursen sowie hunderten, populären Musikstücken wählen. Während des Spiels analysiert ein Audio-Analyse-Algorithmus, den Skoove zusammen mit dem Fraunhofer Institut entwickelt hat, das Spiel über das Mikrofon des Smartphones oder des Computers. So erhält jeder Lernende ein individuelles Feedback zusammen mit der notwendigen Hilfestellungen zur Aneignung der richtigen Technik.

Skoove erschließt den Musik-Lern-Markt mit Hilfe zukunftsweisender Audio- und e-Learning-Technologie”, erläutert Dr. Ingo Dahm, Geschäftsführer der capacura GmbH. „Skoove macht musikalische Ausbildung für jedermann zugänglich und zwar abgestimmt auf den individuellen Lernfortschritt und persönliche musikalische Vorlieben. Das hat uns nachhaltig begeistert.”

Aus Millionen von gespielten Lektionen gewinnt Skoove neue, quantifizierbare Ergebnisse über das Lernverhalten der Lernenden. Diese Erkenntnisse werden genutzt, um individuelle Lernmethoden zu entwickeln und diese direkt in das Kurssystem zu integrieren. Das didaktische Konzept von Skoove vereint fundierten Musikunterricht mit den Möglichkeiten moderner Digitaltechnologie.

„Wir freuen uns, mit Skoove in ein führendes Unternehmen im boomenden E-Learning Segment zu investieren. Was Blinkist für lebenslange Weiterbildung ist, soll Skoove für das Lernen eines Instrumentes werden”, so Sigrun Albert, Geschäftsführerin von MGO Digital Ventures. „Wir brennen darauf, mit dem neuen Kapital den nächsten Entwicklungsschritt anzugehen. Mit einem erweiterten Team werden wir die Technologie und die Didaktik, die Skoove zugrunde liegen, weiter ausbauen und das Wachstum unseres Kundenstamms – vor allem in den Kernmärkten Nordamerika und Europa – vorantreiben”, sagt Florian Plenge, Co-Gründer und CEO von Skoove.

Über Skoove
Skoove ist eine Online-Plattform, auf der interaktiv das Klavierspiel erlernt wird. Dazu gehört, je nach Niveau, auch das Lesen von Noten und Tipps zum Komponieren von eigenen Stücken. Aktuell werden 13 Kurse mit über 400 Lektionen und hunderten populären Stücken angeboten. Skoove eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Das Unternehmen wurde 2014 von Dr. Florian Plenge und Stephan Schulz mit Firmensitz in Berlin gegründet. Momentan besteht das Team aus 20 Musikenthusiasten. Lernende können mit Gratis-Lektionen aus allen Niveaus starten. Skoove Premium gibt es im Abonnement ab 9,99 Euro im Monat.

Über Capacura
Die capacura unterstützt Innovation als Frühphasen-Investoren mit Risikokapital, Erfahrung und Zugang zu Netzwerken. Das Unternehmen investiert in Projekte mit ambitionierten Wachstumszielen und interessiert sich dabei ganz besonders für Innovationen im Gesundheitswesen und den Bildungsmarkt.

Über MGO DV
Die MGO Digital Ventures GmbH ist der Beteiligungsarm der Mediengruppe Oberfranken GmbH & Co. KG. MGO Digital Ventures unterstützt Start-ups mit digitalen Geschäftsmodellen in der Wachstumsphase durch Risikokapital. Die Mediengruppe Oberfranken mit Hauptsitz in Bamberg ist ein multimedialer Dienstleister – von Tageszeitungen über Multi-Channel-Marketing bis hin zu Fachmedien und Onlineportalen.

Über Ringier Digital Ventures
Die Ringier Digital Ventures AG ist ein Unternehmen der Ringier AG. Der Fokus der im Januar 2015 gegründeten Venture Capital Gesellschaft liegt bei Investitionen in innovative digitale Start-up Unternehmen, die von der großen Medienreichweite sowie der Expertise erfolgreicher Unternehmen aus dem Ringier- und btov-Netzwerk profitieren. Seit Januar 2018 wird die Entwicklung von Ringier Digital Ventures durch die von Thomas Kaiser, David Hug und Benjamin Solenthaler gegründete Marcau Partners GmbH verantwortet.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft
Die IBB Beteiligungsgesellschaft stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  892,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 520 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in rund 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Kontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Dr. Olaf Joeressen
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