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High-Tech Gründerfonds Portfoliounternehmen Immunic Therapeutics geht an die NASDAQ

  • Reverse Takeover ermöglicht Immunic das Listing an der weltweit größten elektronischen Börse
  • Im Rahmen des NASDAQ-Listings haben Immunic’s bestehende Investoren weitere 26,7 Millionen Euro investiert
  • Das Biotech Startup wurde 2016 in Bayern gegründet und arbeitet an neuen Therapiemöglichkeiten für chronisch-entzündliche Erkrankungen
  • Der High-Tech Gründerfonds hat Immunic von der ersten Stunde an begleitet

 

Der Gang an die NASDAQ erfolgt im Rahmen eines „Reverse Takeover“. Die Immunic schlüpft durch einen Aktienaustausch (englisch: stock-for-stock transaction) unter den Mantel des bereits an der Börse gelisteten Unternehmens Vital Therapies, Inc. Das Unternehmen wird nach Abschluss der Transaktion als Immunic, Inc. firmieren und am NASDAQ Stock Market unter dem Tickersymbol „IMUX“ gehandelt. Für Immunic ist dies ein schlauer Weg an die Börse, denn er ist zeit- und kapitalschonend. Zudem stärkt er die internationale Wahrnehmung des Unternehmens und versetzt Immunic in eine ideale Lage, die Entwicklung der wachsenden klinischen Produktpipeline voranzutreiben.

IPOs sind wichtige Leuchttürme für Biotech-Unternehmen, da sie zeigen, dass hohe Bewertungen für starke Startups möglich und angemessen sind. Die Finanzierungsszene für Biotech-Startups wird von diesem erfolgreichen Beispiel profitieren. Solche Benchmarks sind wichtig in den Verhandlungen von Trade Sales, denn sie bilden eine Alternative.

Michael Brandkamp, Managing Director des HTGF betont: „Immunic ist sehr clever den Weg an die US-Börse gegangen. In Europa ist die Börsenlandschaft so zerklüftet, dass für die meisten High-Tech Start-Ups weder ausreichend Know-how noch Liquidität bereitsteht.“ Es fehlt an internationaler Wahrnehmung. „Findet etwa in Polen ein attraktiver IPO statt, nehmen wir davon keine Notiz“, so Brandkamp weiter.

Dass ein NASDAQ-Listing nicht mit einer Abkehr von Deutschland gleichzusetzen ist, zeigt die klare Entscheidung für Planegg-Martinsried, Bayern, als alleinigen Standort für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens. „Wir werden unseren Firmensitz und die operativen Tätigkeiten zwar in die USA verlegen, jedoch bleibt Deutschland unsere erste Wahl für Forschung und Entwicklung. Im wissenschaftlichen Bereich ist Deutschland aus unserer Sicht der einzige Standort, an dem wir wirklich effizient, mit hoch qualifizierten Teams und im Vergleich zur USA deutlich kostengünstiger unsere Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorantreiben können“, betont Dr. Daniel Vitt, CEO und President von Immunic, Inc. Immunic ist ein biopharmazeutisches Unternehmen in der klinischen Phase, das sich auf die Entwicklung oraler Therapien zur Behandlung chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen konzentriert. Es ist im Jahr 2016 entstanden und erwarb damals zwei Immunologie-Projekte von der Martinsrieder 4SC AG.

Dr. Lena Krzyzak, Senior Investment Manager des HTGF, sieht einen hohen medizinischen Bedarf: „Die momentanen Behandlungsmöglichkeiten in der Lead-Indikation chronisch-inflammatorischer Darmerkrankungen sind begrenzt. Immunic eröffnet neue Therapiemöglichkeiten – Immunmodulatoren, die oral verfügbar sind“, erläutert Dr. Lena Krzyzak. „Wir waren von Beginn an von der Qualität der Produktpipeline beeindruckt. Darüber hinaus hat uns insbesondere auch das erfahrene und höchst engagierte Team um Seriengründer Daniel Vitt überzeugt“, ergänzt Krzyzak.

Die Investoren LSP, Omega Funds, Fund+, LifeCare Partners, Bayern Kapital, IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt und der High-Tech Gründerfonds investierten nach der erfolgreichen Serie A-Finanzierung in Höhe von insgesamt 31,7 Millionen Euro noch einmal 26,7 Millionen Euro in die Immunic AG. Das reicht aus, um die Entwicklung bis in das dritte Quartal 2020 zu finanzieren.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Immunic, Inc. 

Über Immunic, Inc.
Immunic, Inc. (Nasdaq: IMUX) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das über eine Pipeline von selektiven, oral verfügbaren Immunologie-Therapien zur Behandlung chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, schubförmig remittierende Multiple Sklerose und Psoriasis, verfügt. Das Unternehmen entwickelt drei Small Molecule-Produkte: IMU-838 ist ein selektiver Immunmodulator, der den intrazellulären Stoffwechsel von aktivierten Immunzellen hemmt, indem er das Enzym DHODH blockiert; IMU-935 ist ein inverser Agonist von RORγt; und IMU-856 zielt auf die Wiederherstellung der intestinalen Barrierefunktion ab. Das am weitesten fortgeschrittenes Entwicklungsprogramm von Immunic, IMU-838, befindet sich in klinischen Phase-2-Studien zur Behandlung von Colitis Ulcerosa und schubförmig remittierender Multipler Sklerose. Eine weitere Phase-2-Studie in Morbus Crohn ist für 2019 geplant. An der Mayo Clinic ist zudem eine Prüfarzt-initiierte, klinische „Proof-of-Concept“-Studie mit IMU-838 in primär sklerosierender Cholangitis geplant. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.immunic-therapeutics.com. www.immunic-therapeutics.com.

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Manager IR and Communications
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jessica.breu@immunic.de
www.immunic-therapeutics.com

Über den High-Tech Gründerfonds
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Mehr als 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in rund 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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