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High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an Entwicklung künstlicher Intelligenz zur medizinischen Dokumentation durch die Mediber GmbH

Die Mediber GmbH aus Berlin entwickelt eine grundlegend neue Softwarelösung zur medizinischen Dokumentation. Das System analysiert fortlaufend die konkrete Behandlungssituation mit Methoden der künstlichen Intelligenz und gibt darauf aufbauend Prognosen bezüglich des weiteren Verlaufes der Dokumentation ab. Mit Hilfe dieser intelligenten Dokumentationsmasken findet der Benutzer immer exakt die Formularelemente vor, die benötigt werden und kann in bisher unerreichter Qualität und Geschwindigkeit dokumentieren.

Ärzte und Krankenpfleger in Deutschland müssen mehr und mehr Zeit mit Verwaltungstätigkeiten verbringen, dabei bleibt weniger Zeit, um sich um die Patienten kümmern zu können. Laut einer Studie des Deutschen Krankenhaus Institutes von 2003 verbringen Ärzte 3,5 h täglich mit Dokumentationsaufgaben. Gleichzeitig sinkt die Qualität im Dokumentationsdschungel und die erbrachten Leistungen können nicht prüfungssicher gegenüber den Krankenkassen belegt werden. Trotz steigender Ausgaben für die IT-Infrastruktur in Krankenhäusern bleiben die Probleme der medizinischen Dokumentation bisher ungelöst. Das Beherrschen der erforderlichen, komplexen Regeln vor allem bei stark vernetzten Arbeitsabläufen erscheint zunehmend utopisch.

Das selbstlernende und adaptive System der Mediber GmbH schafft hier Abhilfe. Unübersichtliche und schwer verständliche Formulare werden auf aktuell Relevantes reduziert und damit wieder bedienbar. Jeder Arzt und Pfleger kann so dokumentieren, wie es dem Stand der Medizin und seiner Erfahrung entspricht. Das Besondere eines jeden Patienten kann mit Hilfe der neuen Technologie in die Dokumentation integriert werden. Im Ergebnis wird aber nicht nur der Dokumentationsvorgang schneller, vielmehr werden die Daten auch „IT-freundlich“ erfasst undzusätzliche Doppeleingaben entfallen. Holger Heinen, Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds, hebt hervor: „Die Lösung von Mediber bietet Ärzten und Pflegern ein Höchstmaß an Eingabekomfort. Gleichzeitig werden diese von der Krankenhausverwaltung benötigten Daten für die Abrechnung und das Workflow- und Qualitätsmanagement unmittelbar zugänglich gemacht. Dies stellt einen deutlichen Mehrwert dar.“

So werden auch die Patienten in vielfacher Hinsicht von dieser Neuerung profitieren: Die intelligente Erfassung aller Daten und ihre durchgehende Verfügbarkeit für alle Beteiligten reduziert die Gefahr von Behandlungsfehlern. Beispielsweise können sich Kliniken und niedergelassene Ärzte besser untereinander abstimmen. Dieser deutlich transparentere Behandlungsverlauf ermöglicht es, Doppeluntersuchungen zum Wohle des Patienten zu vermeiden. Und vor allem spart die schnelle und effektive Dokumentation Zeit. Der behandelnde Arzt oder Pfleger kann sich mehr Zeit für den einzelnen Patienten nehmen und intensiver auf ihn eingehen. Dies alles sind wichtige Schritte, um die Qualitätsstandards und das Wohlbefinden in deutschen Kliniken und Praxen spürbar steigern zu können.

Alexander Brandt, Geschäftsführer der Mediber GmbH, zur weiteren Strategie: „Die Entwicklung unseres innovativen High-Tech-Produktes bedarf einiges an Ressourcen, die wir ohne starke Partner wie den High-Tech Gründerfonds nicht schultern könnten. Zusammen mit den ersten Pilot-Kliniken führen wir die Technologie derzeit zur Marktreife und planen noch 2008 den Markteintritt.“

Kontakt für weitere Auskünfte
Alexander U. Brandt
Mediber GmbH
Carmerstr. 8
10623 Berlin
Tel: 030 / 3151933-20
Fax: 030 / 3151933-50
E-Mail: kontakt@mediber.de
www.mediber.de