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Hohe Investorendichte auf dem Pitch Day im IZB

Zwölf Projektteams präsentierten ihre hochkarätige Forschung vor 19 Investoren, vier Pharmaunternehmen, einem Family Office und einem Industriepartner

Innovative Projektteams suchen Investoren: Der High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München führten mit der Bayer AG und Boehringer Ingelheim als strategische Partner den „5th Munich Life Science Pitch Day“ im Faculty Club des IZB durch. 29 Projektteams hatten sich für den Pitch Day beworben. 12 Start-ups bekamen schließlich die Chance, sich vor insgesamt 25 Investoren zu präsentieren. Dr. Lena Krzyzak, Senior Investment Manager des HTGF, moderierte die Veranstaltung. Präsentiert wurde Forschung auf höchstem Niveau. Von der Einführung von Silikat-Nanopartikeln als neues Drug Delivery-System, einem microRNA-Ansatz gegen den Verlust von Knochenmasse und Muskelfunktionen sowie der Entwicklung von neuartigen Krebstherapeutika über humanisierte Antikörper für die Behandlung von MS- und SLE-Patienten bis hin zur Steigerung der Wirksamkeit von Medikamenten im Rahmen von Organtransplantationen.

Die Eröffnungsansprachen hielten Dr. Peter Hanns Zobel (Geschäftsführer des IZB), Prof. Dr. Stefan Jaroch (Head of Strategic Technology Partnerships, Bayer AG), Dr. Marianne Mertens (Principal, Wellington Partners Life Science Venture Capital), Dr. Lena Krzyzak (Senior Investment Manager, High-Tech Gründerfonds) und Dr. Ioannis Sapountzis (Global Head BD&L, Boehringer Ingelheim). Wie erfolgreich der Weg eines Biotech-Start-ups sein kann, schilderte Dr. Daniel Vitt, CEO der Immunic, Inc. in seiner Keynote Speech. Er erläuterte den Weg vom Start-up zum börsennotierten Unternehmen an die NASDAQ, den Immunic in nur drei Jahren vollzog.

„Wir freuen uns, dass die jungen Projektteams die Möglichkeit hatten, vor einer solchen Dichte an Investoren im IZB zu präsentieren und im Anschluss wertvolle Kontakte zu knüpfen“, erläuterte Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des IZB. In seiner Begrüßungsrede bedankte er sich sehr herzlich bei den strategischen Partnern, Prof. Dr. Stefan Jaroch von der Bayer AG und Dr. Ioannis Sapountzis von Boehringer Ingelheim. Sein besonderer Dank ging an Dr. Lena Krzyzak für die aufwendige Auswahl der Projektteams und die fantastische Zusammenarbeit mit dem IZB im Rahmen der Vorbereitung des Events.

„Die Vielfalt der Investoren und die Qualität der Teams sind mittlerweile zu einem Markenzeichen dieser Veranstaltung geworden. Das freut uns natürlich sehr“, betont Dr. Lena Krzyzak, Senior Investment Manager des HTGF und Moderatorin der Veranstaltung. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander ins Gespräch zu bringen und den regen Austausch zu sehen, ist für uns ein Gewinn“, so Krzyzak weiter.

„Es war großartig, dass wir jetzt schon den fünften Pitch Day mit dem HTGF und dem IZB in München durchführen konnten. Wir freuen uns über die große Resonanz. Partnerschaften mit jungen Life Sciences-Unternehmen sind für uns von großem Interesse und wir halten diesen

Pitch Day für ein ausgezeichnetes Format, um in Kontakt zu kommen“, erläuterte Prof. Dr. Stefan Jaroch, Head of Strategic Technology Partnerships, Bayer AG.

„Nur durch die Vernetzung und Partnerschaften mit Life-Science Pionieren und Biotech-Gründern können wir neue Lösungswege für die medizinischen Herausforderungen der Zukunft finden – davon sind wir überzeugt. Der Pitch Day im IZB bietet dafür ein ideales Forum, dass neue Möglichkeiten für uns und für die Patienten die dringend auf medizinische Innovationen warten, eröffnet“, sagte Dr. Ioannis Sapountzis, Global Head BD&L, Boehringer Ingelheim.

Die anwesenden Investoren waren von der Forschungsqualität der Projekte begeistert und führten im Anschluss rege Diskussionen mit den jungen Wissenschaftlern und Entrepreneuren. Als weitere Pharmaunternehmen nahmen Abbvie Inc. und Eli Lilly teil. Bayern Kapital, BB Pureos Bioventures, BioMedPartners AG, Forbion Capital Partners, Gimv, die High-Tech Gründerfonds, Kurma Partners SA, Life Sciences Partners, Redalpine Venture Partners AG, Seventure Partners, TVM Life Science Management GmbH, Vesalius Biocapital Partners Sárl, VI Partners AG und Wellington Partners gaben von Seiten der Venture Capital Unternehmen den Wissenschaftlern wertvolles Feedback. Auch das Family Office Occident Group sowie GE Healthcare als Industriepartner kamen zum IZB, um das Marktpotential der Start-ups zu beleuchten.

Folgende Projektteams präsentierten am „5th Munich Life Science Pitch Day”:

1. OPSYON, Dr. Laia Pascual Ponce:
Immuntherapie der nächsten Generation
OPSYON bietet eine Immuntherapie, die in einem Molekül hochspezifisches Tumor-Targeting und Immun-Checkpoint-Blockaden kombiniert.

2. Avergen, Dr. Marius Yildiz:
Identifizierung eines kleinen Moleküls zur Behandlung der Huntington-Krankheit (HD). Das Präparat von Avergen kann mHTT ohne Genveränderung reduzieren.

3. PreComb, Dr. Jens M. Kelm:
3D-Mikrotumur-basierte Testgeräte zur Therapieprofilierung
PreComb entwickelt 3D-Mikrotumor-basierte Testgeräte, die eine automatisierte und standardisierte Therapieprofilierung mit patientenbasierten Mikrotumoren ermöglichen.

4. SiBreaX, Dr. Tim Horlacher:
Einführung von Silikat-Nanopartikeln als neuartiges WirkstoffabgabesystemSiBreaX strebt einen Durchbruch in der gezielten Medikamentenapplikation an durch die Einführung von Silikat-Nanopartikeln als neuartiges Drug Delivery-System. SiBreaX entwickelt darüber unter anderem verbesserte Chemotherapeutika.

5. Bluehaven, Thomas Taapken: Entwicklung von neuartigen Krebstherapeutika
Entdeckung und Entwicklung neuartiger Krebstherapeutika in Bereichen mit ungedecktem medizinischem Bedarf gegen aggressive und resistente Krebsarten vom validierten Zielprotein bis zum klinischen Proof of Concept. 

6. Kumovis, Miriam Haerst:
3D-Drucker für den Einsatz in der Medizintechnik
Kumovis entwickelt 3D-Drucker, die speziell auf die Anforderungen der Medizintechnik zugeschnitten sind. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Verarbeitung von Hochleistungskunststoffen, die bereits für den medizinischen Einsatz etabliert sind. Mit der patentierten Technologie von Kumovis ist eine medizinische Produktion mittels additiver Fertigung realisierbar.

7. Actitrexx, Cornelius Sobel:
Zelltherapeutikum gegen Abstoßungsreaktionen von Transplantaten
ActiTrexx konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung des Zelltherapeutikums ATreg zur Behandlung von Patienten nach einer Stammzelltransplantation (HSCT) zur Vorbeugung einer Abstoßungsreaktion (GvHD).

8. Glymipro, Francisco Pan-Montojo:
Neue Medikamente für Neurologische ErkrankungeGlymipro hat zwei neuroprotektive Substanzen identifiziert, die vielversprechende Ergebnisse in In-vitro und In-vivo-Modellen verschiedener neurologischer Erkrankungen zeigen. Auch der zugrunde liegende molekulare Mechanismus wurde identifiziert. Glymipro wird diese Substanzen entwickeln und lizenzieren. Gleichzeitig will das Team ihr Wissen und die Screening-Methoden nutzen, um Moleküle mit neuroprotektiven Eigenschaften zu synthetisieren und zu identifizieren. 

9. CellVita, Alexander SchuellerSteigerung der Wirksamkeit von Medikamente im Rahmen von Organtransplantationen
Das Team von CellVita entwickelt Medikamente aus Zellen und verwendet Zellbestandteile um die Wirksamkeit von Medikamenten zu steigern. Das Start-up arbeit an einer Mitochondrien-Transplanations-Technologie, die erstmals bei Ischämie- und Reperfusions-Schäden in Verbindung mit Organtransplantation angewendet wird. Von dort aus wird das Unternehmen in die großen Märkte für Herzchirurgie und AMI expandieren.

10. Saverna Therapeutics, Kamal Azzaoui:
Arzneimittel für ungedeckten medizinischen Bedarf
Saverna Therapeutics hat sich zum Ziel gesetzt, sichere und oral wirksame niedermolekulare Moleküle zu entdecken, die auf die nicht-kodierende RNA-Biologie abzielen, um sie als Arzneimittel zur Behandlung von Krankheiten mit ungedecktem medizinischen Bedarf einzusetzen.

11. ImmuCon, Prof. Matthias Mack
Humanisierte Antikörper für die Behandlung von MS- und SLE-Patienten
Es besteht ein hoher medizinischer Bedarf an einer besseren Behandlung von MS-Patienten mit akutem Schub sowie von Patienten mit aktivem SLE. ImmuCon hat zwei erstklassige humanisierte Antikörper für die Kurzzeitdepletion von Monozyten bei akuten MS-Attacken und für die Blockaden von IL-3 bei aktivem systemischen Lupus (SLE) entwickelt.

12. Projektteam, das noch nicht genannt werden möchte

Die Investoren des 5th Munich Life Science Pitch Day

Pressefotos hier zum Download verfügbar. Copyright: IZB

Über das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB)
Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist die Betreibergesellschaft der Innovations- und Gründerzentren Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem renommierten Biotechnologiezentrum entwickelt, das zu den Top Ten der Welt gehört. Auf 26.000 m2 sind derzeit fast 60 Biotechunternehmen mit über 600 Mitarbeitern angesiedelt. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie etwa Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen gearbeitet – und es gibt schon viele Erfolge. Im IZB Freising-Weihenstephan – 15 Minuten vom Flughafen entfernt – befassen sich Wissenschaftler mit Entwicklungen im Bereich Life Science. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern. Vor allem die neuen Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB Residence CAMPUS AT HOME, die Chemieschule Elhardt, die zwei Kindergärten Bio Kids und Bio Kids2 sowie die beiden Restaurants SEVEN AND MORE und Café Freshmaker sind zum wichtigen Standortfaktor geworden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind zum Beispiel die Medigene AG, die Morphosys AG, die Micromet GmbH (heute Amgen AG), Octapharma GmbH, Corimmun (heute Janssen-Cilag), die Proteros GmbH, die Coriolis Pharma Research GmbH, Rigontec (heute MSD) und Exosome Diagnostics (heute Bio-Techne). Auf dem Campus Martinsried sind derzeit zwei Nobelpreisträger tätig: Prof. Robert Huber am MPI für Biochemie, (Nobelpreis für Chemie 1988) und Prof. Theodor Häntsch (Nobelpreis für Physik 2005), der im IZB die Menlo Systems GmbH gründete. Weitere Informationen unter: www.izb-online.de

Pressekontakt:
Fördergesellschaft IZB mbH, Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie
Susanne Simon
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Am Klopferspitz 19
82152 Planegg-Martinsried
Tel.: +49 89/55 279 48-17
Mobil: +49 172/86 66 093
E-Mail: presse@izb-online.de
Website: www.izb-online.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 540 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Lena Krzyzak
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Tel: +49 228 82300 145
E-Mail: l.krzyzak@htgf.de
Website: www.htgf.de