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Hoher Nutzwert durch Model Tracking – Visometry entwickelt AR Lösungen für die Industrie 4.0

  • High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Leadinvestor in der Seedrunde
  • Visometry – ein Spin-off aus dem Fraunhofer IGD
  • Model Tracking – Schlüsseltechnologie für industrielle Augmented Reality (AR)
  • CAD und 3D Daten werden genutzt, um Objekte präzise zu lokalisieren und zu verfolgen

Der HTGF beteiligt sich am AR Start-up Visometry GmbH, einer Ausgründung aus dem Fraunhofer IGD. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt CEO Dr. Harald Wüst seit 15 Jahren an innovativen Trackingverfahren, die heute in modernen AR-Lösungen zum Einsatz kommen und teils Standard in der Industrie geworden sind. Mit ihrer VisionLib-Engine bietet das Startup ihr AR-Tracking mit Fokus auf Objekterkennung und -verfolgung seit 2017 auch als Software Development Kit an und führt damit CAD und 3D Daten in einem automatisierten Workflow mit Bildverarbeitung zusammen. Mit der Seedfinanzierung will das Startup die Funktionalitäten der Basistechnologie erweitern und die Einsatzmöglichkeiten der Software in Form von Branchenlösungen erweitern.

AR als Basistechnologie für die Industrie
Um digitale Inhalte nahtlos und als Teil der Realität einzublenden, rekonstruieren gängige Computer Vision Verfahren die Umgebung des Nutzers nur grob aus der Situation heraus. Mit der Umgebung selbst oder mit Objekten interagieren die AR-Einblendungen aber nur bedingt. Lichtschwache Umgebungen oder dynamische Szenerien mit viel Bewegung sind im industriellen Umfeld eine Herausforderung für die stabile und präzise Objekterkennung und Verfolgung. „ Hieran scheitern die meisten industriellen AR-Anwendungen. Mit unseren Technologien können wir dagegen die Inhalte präzise an die Objekte heranbringen“ erklärt Dr. Harald Wuest.

Model Tracking als Schlüsseltechnologie – nicht nur für klassische AR-Anwendungen
Die VisionLib Engine nutzt sogenannte Model Tracking Verfahren und ermöglicht damit verlässlich und stabil Objekte in der Umgebung zu lokalisieren und kontinuierlich mit Kameras zu verfolgen. „Das ist so präzise, dass damit nicht nur klassische AR-Anwendungen umsetzbar sind, sondern auch Objekte gegeneinander verglichen und vermessen werden können, oder deren veränderter Zustand erkannt werden kann“, fügt Dr. Wuest weiter hinzu.

Hoher Nutzwert in der Industrie 4.0
Diese Technik eröffnet künftig ganz neue Möglichkeiten, weil dadurch Veränderungen während Montageprozessen sichtbar gemacht werden können oder bewegliche Teile, wie Türen und Klappen, in Echtzeit verfolgt werden können. Der Kontext wird passgenau erfasst, sodass Inhalte eingefügt werden können, die auf die Veränderung reagieren. So können Fehler entdeckt und während ihrer Entstehung Handlungsempfehlungen gegeben werden.

Yann Fiebig vom HTGF fügt hinzu: „Model Tracking ist der Schlüssel um das Potential von AR in der Industrie zu heben und diesen spannenden Markt zu erschließen. Wir freuen uns das Team hierbei zu unterstützen.“

„Mit dem HTGF als Investor und Partner können wir unsere Roadmap-Themen schneller in unsere Produkte überführen und mit der Weiterentwicklung unserer Basistechnologien und dem Aufbau von Branchenlösungen das Wachstum im Enterprise-AR Markt vorantreiben. Mit mehr Tempo und mehr Mitarbeitern wollen wir unseren Vorsprung am Markt und in der Softwareentwicklung ausbauen“ fügt Timo Engelke, Mitgründer und CTO von Visometry hinzu.

Über Visometry
Die Visometry GmbH ist ein Start-Up und Fraunhofer Spin-Off, das Augmented Reality Basis-technologien, Services und Speziallösungen anbietet. 2017 aus dem Fraunhofer IGD heraus gegründet, ist das Unternehmen recht jung, mit über 15 Jahren R&D-Hintergrund haben Gründer und Team langjährige Erfahrung in diesen Bereichen. Mit ihrer VisionLib bietet das Unternehmen Augmented Reality Tracking im industriellen Maßstab an: die Engine ermöglicht präzises ›Multi-Objekt-Tracking‹ in einem automatisierten Workflow von CAD zu AR. Bildverarbeitung und CAD zusammenführen mit Fokus auf AR-Lösungen, die Industrien nach vorne bringen, gehören zum Leitbild des jungen hessischen Unternehmens.

Kontakt
Visometry GmbH
Dr. Harald Wuest
Fraunhoferstr. 5
64283 Darmstadt
T: +49 6151 155 273
info@visometry.com
www.visionlib.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 892,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner- Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits über 500 Startups begleitet. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Hardware, Life Sciences und Chemie. Mehr als 1,9 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in rund 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile nunmehr 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.
Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Kontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Yann Fiebig
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
T: +49 (0) 228 82300 – 100
y.fiebig@htgf.de
www.htgf.de