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IT Security Start-up Code Intelligence erhält Seed-Finanzierung in Höhe von 700.000 €

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert zusammen mit dem Digital Hub Bonn in das Bonner IT Security Start-up Code Intelligence. Die Ausgründung aus der Forschungsgruppe Usable Security & Privacy der Universität Bonn nutzt intelligente Algorithmen, um bislang unerkannte Sicherheitslücken und Fehler in Software zu finden. Das Kapital soll für die Weiterentwicklung der Software und den Markteintritt verwendet werden.

Code Intelligence ermöglicht es Unternehmen, den Sicherheits- und Zuverlässigkeitsgrad ihrer Software zu erhöhen. Mit der von Code Intelligence eingesetzten modernen Application Security Testing-Technologie „Fuzzing“ wird eine große Anzahl von Angriffen auf eine Software durch pseudozufällige Veränderung der Eingaben (Inputs) automatisiert ausgeführt. Damit lassen sich Sicherheitslücken und Zuverlässigkeitsprobleme unter realen Einsatzbedingungen effizient, kostensparend und kontinuierlich aufdecken.

Der Einsatz von Technologien wie Fuzzing erfordert bislang hochqualifizierte IT Security-Experten und ist sehr zeitaufwendig in der Durchführung. Das Ziel des Code Intelligence-Teams – bestehend aus Dr. Henning Perl, Philipp Langnickel, Sergej Dechand, Dr. Khaled Yakdan und Prof. Dr. Matthew Smith – ist es zum einen, Security Testing für Experten effizienter zu machen und zum anderen, den Testing-Prozess so zu vereinfachen und automatisieren, dass auch Softwareentwickler ohne IT-Security-Expertise in der Lage sind, ihn selbstständig nach modernsten Standards aufzusetzen. „Wir möchten Unternehmen durch unsere Software Zugang zu modernstem Application Security Testing verschaffen, die diesen bislang nicht oder nur eingeschränkt hatten – dabei legen wir großen Wert auf Benutzbarkeitsaspekte für ‚nicht-Experten‘ und setzen auf eine Integration in das kontinuierliche Qualitätsmanagement bei unseren Kunden“, sagt Gründer und Geschäftsführer Dr. Henning Perl.

Dr. Ulrich Schmitt, der für Code Intelligence verantwortliche Investment Manager beim HTGF: „Der Zugang zu modernem Application Security Testing hat für viele Unternehmen einen großen Wert, z.B. um unerlaubtes Auslesen oder Manipulation von Daten oder sogar Kontrollverluste von Geräten zu verhindern. Wir freuen uns sehr, das Code Intelligence Team über den Digital Hub Bonn kennengelernt zu haben und nun ein erstes gemeinsames Investment zu realisieren. Mit dem Know-How und Netzwerk des Hubs können wir das Team nun gemeinsam bestmöglich bei den nächsten Schritten unterstützen.“

Die Gefahr von kritischen Sicherheitslücken sowie Stabilitätsproblemen ist besonders hoch bei systemnahen Sprachen wie C/C++, die in den Wachstumsmärkten IoT und Industrie 4.0 eingesetzt werden – zwei der initialen Zielmärkte von Code Intelligence. Bis Ende 2018 wird an ausgewählten Pilotprojekten gearbeitet. Die Markteinführung der CI-Security-Suite ist für Mitte 2019 geplant.

Über die Code Intelligence GmbH
Code Intelligence ist eine Ausgründung aus der Forschungsgruppe Usable Security & Privacy der Universität Bonn. Das Gründungsteam wurde im Jahr 2017 mit einem EXIST-Forschungstransfer in Höhe von 645.585 € vom BMWi gefördert.
Vor ihrer Arbeit an Code Intelligence konnte das Team durch ihre Arbeit am Fraunhofer FKIE hohe Expertise in der Malware und Sicherheitsanalyse gewinnen.

Pressekontakt
Code Intelligence GmbH
Philipp Langnickel
Rheinwerk Allee 6
53227 Bonn
langnickel@code-intelligence.com
www.code-intelligence.com

Über HTGF
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds(HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 892,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fonds I, 304 Mio. Euro Fonds II, 316,5 Mio. Euro Fonds III) sowie einem internationalen Partner- Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits 500 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Mehr als 1,8 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.300 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 90 Unternehmen erfolgreich verkauft.
Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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